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Korsika-Frankreich 2007 PDF Drucken E-Mail
Reiseberichte
Geschrieben von: Administrator   

Korsika und Frankreich Tour vom 07.06.-23.06.2007

 

Im Urlaub 2006 wurde der Reiseleiter gefragt, was für das nächste Jahr geplant ist. Mario antwortete spontan Korsika und Frankreich. Alle waren einverstanden und erwarten eine Reiseroute, zwecks Urlaubseingabe auf Arbeit.

07.06.2007

In der Nacht hat die Reiseleitung schlecht geschlafen und ist 5.00 Uhr aufgestanden. Wir sind somit vorzeitig bei Mike und Kathrin aufgetaucht. Start in Chemnitz 8.00 Uhr, um pünktlich am Treffpunkt in Stollberg zu sein. Jochen, Angela, Bernd und Sylvia kommen mit ein bisschen Verspätung an. Doch es geht gleich zügig weiter. Gerri und Christine werden über Funk noch dazugerufen und so fehlen ab Treuen nur noch Peter und Doris. Treffpunkt ist der Rastplatz Holledau ausgemacht. Unterwegs erreicht Mike ein Anruf, dass Peter schon etwas weiter gefahren ist. Aber Peter hat ja noch Zeit und so kann er zum eigentlichem Treffpunkt zurückfahren. Auf dem Rastplatz wurde gleich eine Mittagspause gemacht und gestärkt geht es weiter. Die Strasse, als Privatweg ausgeschildert, wurde übersehen und so sind wir in die Sackgasse zum Ahornboden gefahren. Es gab aber keine Komplikation beim Umtausch der Tickets in Bargeld. Die nächste Maut ist bei der Privatstrasse zu zahlen. Kurz vor Garmisch-Partenkirchen fängt es an zu regnen. Einige sind schon ein wenig sommerlich angezogen und möchten eine Pause zum Schließen der Jacke. Ein paar km weiter noch mal der Hinweis, dass der Fahrer schon ganz nass ist. Doch dann Erleichterung. Der Sozius hat mit sportlicher Fitness die Jacke um den Laib geschlossen.

 

Endlich Leermoos in Sicht. Wir beziehen unsere Zimmer. Im Aufenthaltsraum der Pension wird der erste Durst gelöscht. Schnell noch geduscht und dann geht es zum Abendbrot ins Hotel im Ort. Nach einer gegrillten Leckerei aus der „Schubkarre aus Holz“ genehmigen wir uns noch einen Guten Nacht Trunk in der Pension.

 

08.06.2007

Wegen der frischen Brötchen gibt es erst 7.30 Uhr Frühstück. Noch schnell etwas zu trinken gekauft und wir starten zum Ötztal. Über das Timmelsjoch erreichen wir Italien und ab da fahren Jochen und Angela voraus. Angela erzählt uns viel zur Landschaft und macht uns neugierig für ein längeres Verweilen. Aber landschaftlich interessant wird es erst, als wir die Autobahn verlassen. Unterwegs erkundigen wir uns noch, bis wann wir im Hotel sein müssen. Gegen 21.00 Uhr erreichen wir das Hotel in Pisa di Mar und teilen uns die Zimmer auf. Wir treffen uns zum Abendbrot im Restaurant. Nachdem Tische zusammengestellt wurden, dürfen wir unser Essen wählen. Wir brauchen viel Geduld beim Bestellen und einen klaren Kopf bei der Gesamtrechnung. Endlich im Bett oder auf der Liege finden wir dennoch keine Ruhe, weil eine Disko von der anderen Straßenseite bis 4.00 Uhr Musik spielt.

 

09.06.2007

Eine Stunde vorm Ablegen müssen die Passagiere schon dort sein, also starten wir 6.30 Uhr. Der Weg zur Fähre ist schlecht ausgeschildert, aber wir lassen uns nicht aufhalten und werden bald fündig. Unseren Fahrern wird Höchstleistung abverlangt, denn sie müssen über eine Rampe zum Parkdeck hinauf. Pünktlich 8.15 Uhr sind wir unterwegs nach Korsika. Auf dem Schiff wird erst mal ordentlich gefrühstückt und danach wird es besichtigt. Einige ergattern

freie Liegestühle auf dem Sonnendeck und genießen mit geschlossenen Augen die Ruhe.

 

Auf Korsika erwartet uns brütende Hitze. Der Fahrtwind zum Zeltplatz bringt da wenig Abkühlung. Dann müssen wir auch erst die Zelte aufbauen, bevor wir uns im Mittelmeer erfrischen können. Die Sachsen-Fahne wird mit viel Spaß gehisst. Wir fahren noch in den Einkaufsmarkt und dann lassen wir den ersten Tag auf der Insel gemütlich ausklingen.

 

10.06.2007

7.00 Uhr sind die Frühaufsteher schon munter, aber bevor der Rest der Truppe bereit zum Aufbruch ist schlägt es schon 10.00 Uhr. Vom Zeltplatz rechts auf die D 71, in Casamozza links auf die N 193 bis Francardo und von dort nach rechts auf die D 84. Auf dieser Strasse sind wir noch gar nicht weit gefahren und schon sehen wir ausgewilderte Hausschweine. Wir halten sofort und sehen uns das gemischte Rudel aus Haus- und Wildschweinen in Ruhe an. Nach Evisa ist die Spelunca-Schlucht sehenswert, aber da müssen wir erst auf einen steilen Serpentinweg hinabsteigen. Das ist laut Reiseführer nur etwas für Abenteuerlustige. Also sehen wir uns nur die steilen Wände von der Strasse aus an. In Porto halten wir bei einer hübschen Gaststätte zum Menü essen an. Drei Gänge dürfen wir uns schmecken lassen. Vollgefuttert geht es weiter in Richtung Westküste von Korsika. Dort erwartet uns landschaftlich eine gigantische rote Felsenküste, natürlich werden Fotos gemacht. Wir müssen zurück fahren, wollen aber noch mal mit Rainer, Brigitte, Winni und Marion (kommen erst morgen) dorthin fahren. In Sagone biegen wir links auf die D 70 und kommen nach Christinacce wieder auf die D 84 in Richtung Francardo. Über Ponte Leccia und Casamozza erreichen wir den Zeltplatz.

 

11.06.2007

Bernd fährt zum Bäcker und hot uns frische Baguettes. Der Vormittag vergeht beim Motorradwaschen und Baden im Mittelmeer wie im Flug. Ein leckeres Essen zum Mittag. Kaum sind wir mit dem Aufwasch fertig, kommen schon die vier Nachgereisten. Zuerst wird der „Schwedenblick“ angewandt, aber bald helfen wir mit beim Aufbau und bewundern das neue Zelt von Winni und Marion. Den Neuankömmlingen wird der Strand gezeigt und der Whirlpool wird getestet. Am Abend sitzen wir gemütlich an unserer langen Tafel.

 

12.06.2007

9.00 Uhr Start zum südlichsten Zipfel von Korsika: Bonifacio. Immer auf der N 198 entlang. Auf dem Parkplatz vorm Hafen angekommen, kaufen wir uns Karten für eine Rundfahrt auf dem Meer. Wir fahren in die „Crotte du Sdragonatu“. Die Öffnung in der Decke gleicht den Umrissen von Korsika. Vorbei am „Grain de Sable“ (Felsen im Meer) welcher sich vor 800 Jahren von der Festlandklippe löste. Außerdem sehen wir eine Grotte, welche dem Hut von Napoleon Bonaparte gleicht. Zurück zum Hafen freut sich Doris so sehr und küsst das Festland.

Wir können uns die Zeit vertreiben bis 14.30 Uhr. Dann geht es die N 196 nach Sartane. Nach dem Ort fahren wir rechts die D 268 nach Ste. Lucie-d.-T., Levie, Zonza und Alza. Über dieser Tour durch die Berge erreichen wir wieder die N 198 und gelangen zurück zum Zeltplatz.

 

13.06.2007

Heute geht es schon 8.00 Uhr los. Auf der N 198 bis Aleria, die N 200 bis Corte und die

N 193 bis nach Ajaccio. Die Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte. Wir bummeln durch die Altstadt und über den Wochenmarkt (Square Cesar Campinchi). Dort werden einheimische Köstlichkeiten angeboten zum Kauf, aber vorher werden sie ausgiebig gekostet. 12.30 Uhr geht es weiter die D 81 in Richtung Porto. Wir halten nochmals bei den roten Felsen an und ... Fototime. Doch uns knurrt schon etwas der Magen. Also, weiter. Wir fahren schon noch eine Weile, bis dem Guide ein passendes Plätzchen gefällt. Wir müssen nur aufpassen, dass nicht unverhofft ein paar Schweine aus den Büschen kommen und mitessen wollen. Für einige zu schnell, geht es auf der D 84 weiter bis Francardo, die N 193 bis Cassamozza und die D 71 bis zum Zeltplatz.

14.06.2007

Drei nimmersatte Bikerpärchen (Eules, Schippens und Lohsens) starten heute 9.00 Uhr. Erst fahren wir in Richtung Bastia und von dort immer an der Küste entlang zum nördlichsten Zipfel von der Insel. Wir fahren eine kleine Strasse bis nach Tollare, von dort sehen wir den Leuchtturm. Dieser steht auf einen Felsen im Meer und ist der nördlichste Punkt von Korsika. Der nächste Halt ist bei Centuri-Port. Dort stehen alte Windmühlen, aber nur eine ist restauriert. Kurz vor St.-Florent finden wir eine schöne Gaststätte am Strand und essen unser Mittagsmahl. Weiter geht es über die D 81, die N 197 und in Ponto Leccia fahren wir die D 71 hinein in die Berge. Die Berge sind ca. 1700 m hoch und das bedeutet viele Kurven. Wir halten bei einer Kirchenruine, die wurde in Kriegszeiten als Unterschlupf genutzt.

Alle Winger, welche auf den Zeltplatz geblieben sind, haben sich die Zeit mit Baden im Meer vertrieben. Als kultureller Beitrag wurde ein Wasserfall in der Nähe besichtigt. Als Abendessen gab es leckere Erbsensuppe vom Erascorant. Dem freilaufenden Hund hat es gut geschmeckt, aber Mario und Katrin haben dann doch lieber Brot gegessen. Am Abend werden schon alle großen Sachen eingepackt.

 

15.06.2007

Tschüß Korsika

Weckruf um halb Fünf. Überall fleißiges Treiben und jeder quetscht sein Gebäck in die Hänger. Gut vorbereitete haben eine Stirnlampe und andere eine Campingleuchte dabei.

6.00 Uhr ist Abfahrt, damit wir pünktlich die Fähre erreichen. Diesmal dürfen wir gleich auf der Einfahrtsebene stehen bleiben, fahren aber erst ein bisschen auf dem Schiff hin und her. 7.45 Uhr: Endlich Frühstück. Danach wird das Schiff erkundet, denn es ist ein anderer Typ. Bald kehrt Ruhe ein. Es werden Ansichtskarten geschrieben und etwas geruht. Pünktlich zur Mittagszeit öffnet erneut die Essenstheke und die Hungrigen essen Schnitzel und Pommes. Auf dem Meer regnet es in Strömen, doch die Küste kommt immer näher und es hat aufgehört. Chaos beim Verlassen des Schiffes, denn von den Autofahrern will jeder der Erste sein. Von Nizza sehen wir bei unserer Stadtrundfahrt ganz viele Strasse, Ampeln und Verkehrsteilnehmer. Wir beschließen, nicht noch einmal in die Stadt zu fahren. Als wir endlich, nach dem kleinen Umweg, die N 6202 befahren, geht es zügig weiter. Ein Tankstopp und schon durchfahren wir Entevaux. Der Zeltplatz liegt etwas außerhalb, ist aber gut ausgeschildert. Wir werden schon erwartet und namentlich begrüßt. Dank Vorbestellung. Aber so ganz haben wir es für heute noch nicht geschafft, denn die Zeltstadt muss erst noch aufgebaut werden. Doch wer baut wohin? Schatten, Schräglage und Stromanschluss muss alles bedacht werden. Wie heißt es so schön, Stunden später...sitzen alle zufrieden an der langen Tafel.

 

16.06.2007

Wir fahren einkaufen und kehren zum Zeltplatz zurück, um alles in die Kühlung zu legen.

Mario und ich fahren schon mal vor und warten beim Stadttor von Entrevaux auf die Spaziergänger.

Gemeinsam sehen wir uns die schöne Festung und die Innenstadt an. Dabei entdecken wir ein gut bestücktes privates Motorradmuseum. Eintritt frei.

Mario und Katrin fahren über einen kleinen Umweg (D 911, D 10 und N 202) zurück zum Zeltplatz. Peter ist auf dem Platz geblieben und hat sich einen leichten Sonnenbrand beim Wing-Waschen geholt. Angela und Jochen haben heute auch den Tag etwas ruhiger verbracht. Brigitte stopft noch schnell die Strümpfe von Mario und dann kann der gemütliche Teil des Tages beginnen.

 

 

17.06.2007

9.30 Uhr sitzen wir auf den Wings und sind in Richtung Berge unterwegs. N 202 und rechts abbiegen auf D 2202 bis Guillaumes. Von dort geht es durch das Skigebiet Valberg aufwärts zum nächsten Skigebiet Isola 2000, welches sich auf 2711 Meter Höhe befindet. Familie Eule hat keine Ausweise dabei. Sie wollen warten, bis wir über die Schweizer Grenze wieder zurückkommen. Als wir die Grenze von Italien (Ja, wieso geht die denn hier lang?)  überqueren, lassen wir die Beiden nachkommen. Wir picknicken am Fuße des Berges und fahren danach gemeinsam die Sackgasse zu S. Anna die Vinadio hinauf. Eine Tasse Kaffee

später geht es weiter. Auf der S 21 überqueren wir wieder die Grenze nach Frankreich. Über Jausiers, Barcelonnette nähern wir uns Cole de la Cayolle und die Nebelwand wird immer dichter. Auf 2326 Meter Höhe ( 7 Grad) können wir fast nichts mehr sehen, aber auf der anderen Bergseite geht es wieder bergab und der Nebel lichtet sich etwas. Wir sehen ein

Murmeltier in freier Wildbahn. Es ist genauso neugierig oder überrascht wie wir und läuft nicht weg, als es Kathrin fotografiert. Wir kommen wieder bei der Brücke vorbei und halten an. Denn dort sind Franzosen dabei, sich in die Tiefe abzuseilen. Wir sehen eine Weile zu und fahren dann weiter. Bei 20 Grad erreichen wir den Zeltplatz und wärmen uns auch innerlich etwas auf. Christine erwärmt sich sportlich und schaukelt. So kann sie auch zu später Stunde noch kurzärmelig sitzen.

 

18.06.2007

Heute wollen wir uns Saint Tropez anschauen und starten 9.00 Uhr Richtung Süden auf der D 911, durch St-Auban auf die D 6085. da die geplante Strasse schlecht ausgeschildert war, fahren wir eine andere Strecke, welche auch sehr schön ist. Die D 563 durch Fayence und Seillans und schon sind wir wieder auf der geplanten Route der D 25. auf dieser geht es erst bis zum Meer und dann rechts weiter in Richtung Saint Tropez. Aber hier geht es nur im Schritttempo voran. Wir werden vom „Oslo Chapter Norway“ überholt und Mario überlegt nicht lange, sondern fährt diesen 5 Maschinen hinterher. Zügig sind wir in der Stadt. Vorbei an der von Louis de Funes bekannt gewordenen Gendarmerie, parken wir direkt im Jachthafen. Jetzt haben wir zwei Stunden zur freien Verfügung. Ich überrede Mario zurück zur Gendarmerie zu laufen. Sylvia und Bernd kommen mit. Bitte lächeln! Schon habe ich ein Foto von der ehemaligen französischen Polizeidienststelle und einem deutschen Polizisten im Kasten. Auf dem Weg zurück zum Meer, sehen und hören wir einen „echten“ Ferrari. Wir schlendern langsam an der Promenade entlang, sehen uns die fertig gestellten Bilder von den Malern an und essen im Restaurant. (viel Geld für wenig Essen) Aber was soll der Geiz, wir sind doch im Urlaub. Oder: andere Länder, andere Preise.

Wir bummeln noch in die andere Richtung vom Hafen und laufen ein Stück in der Innenstadt entlang. Wir beobachten, wie eine Jacht anlegt und sofort sind die Menschen versammelt, denn es könnte ja ein Promi sein. Schnell vergeht die Zeit und wir verlassen die Stadt am Meer. Zurück auf den Zeltplatz, erzählen uns Angela und Jochen von ihrem Ausflug in die Berge.

 

 

19.06.2007

Auch heute geht es wieder 9.00 Uhr los. Die bekannte Strecke D 911 und D 2211 durch die schöne Felswand, welche wir mit Fotos im Freundeskreis bekannt machen wollen. Nach La Foux biegen wir rechts ab und gelangen über La Batie, La Martre und Brenon nach Jarbon auf die D 955. in Trigance ist dann schon der Georges du Verdon ausgeschildert. Den ersten Einblick in die Schlucht bekommen wir bei der Aussicht „Balcons de la Mescla“ und den zweiten bei der Brücke „Pont de l`Artuby“. Dann können wir die schönen Einblicke gar nicht mehr zählen. Ein Blick in die Schlucht, durch einen Tunnel und wieder die Schlucht. In La Palud sur-Verdon essen wir „lecker“ zu Mittag. Fisch, der schon riecht und schöne weiche Lasagne. Die Route des Cretes, welche uns wieder zum Canyon entlang führen soll, entpuppt sich leider als Einbahnstrasse und wir sind auf der falschen Seite. Die kurze Strecke zurück und dann entfernen wir uns auch schon weiter von der Schlucht. Zurück auf den Zeltplatz werden, nach dem Baden im See, am Campingplatz gleich die Fotos angesehen.

 

20.06.2007

 

Heute ist ein Stadtbummel vorgesehen. Doch auch heute zählt das Motto, der Weg ist das Ziel. In Richtung Nizza, doch wir fahren bei Castagniers links in die Berge. Über Aspremont, Tourette-Levens einen Berg hinauf nach Peillon. Sackgasse. Aber es ist eine schöne Strecke und wir bekommen eine schöne Stadt auf den Berg zu sehen. Dann endlich liegt Monaco vor uns. Mit nur 4 km Länge und 800 Meter in das Landesinnere, ist es ein kleiner Stadtstaat. Ein Parkhaus direkt unter dem Meeresmuseum ist unser Ziel. Schnell hinauf und einen guten Platz vor dem Palast besetzen. Die Wachablösung kommt mit einem Bus herangefahren. Doch wir müssen noch warten. Der Platz füllt sich immer mehr mit Besuchern. Pünktlich fünf Minuten vor zwölf Uhr beginnt das Spektakel. Mit Trommel- und Trompetenbegleitung laufen die neuen Diensthabenden in der abgesperrten Gasse vorbei und ziehen, wie jeden Mittag, das Ritual durch. 12.15 Uhr ist alles vorbei. Ein Sandwich auf den Weg zum Museum. Von dort beginnen wir im Monaco-Express die Stadtrundfahrt. Vorbei bei den Firsthotels, dem Spielerparadies Monte Carlo und ein Stück auf der Formel Eins Rennstrecke machen diese Fahrt unvergesslich. Dann haben wir Zeit zur freien Verfügung bis 16.00 Uhr. Wir fangen mit einem Museumsbesuch an. Ein Pfad zwischen den heimischen und fernen Meeresbewohnern, welche auch noch für die Ewigkeit haltbar gemacht sind, ist immer wieder ein gruseliges und phantastisches Erlebnis. Beim Bummel durch die Stadt besichtigen wir die Kirche. In dieser haben der Fürst Rainier und die Fürstin Gracia Patricia (Filmdiva: Grace Kelly) geheiratet und sind dort zur letzten Ruhe gebettet. Gemütlich noch eine Kaffeepause und dann geht es zurück zum Zeltplatz. Erst mal hinaus aus Monaco und dann links in die Berge. Nach Sospel kommt eine Kehre nach der anderen. Ich glaube, da waren einige schon satt vom Kurven fahren und wollen nur noch nach Hause. Sylvia, Bernd, Kathrin, Mike, Katrin und Mario halten vor dem Zeltplatz am Restaurant an und bekommen Ratatouille zum Kosten. Mir hat das bunte Gemüse on einer Art Soße geschmeckt.

21.06.2007

Angela und Jochen fahren heute zu den Lavendelfeldern. Der Rest ist etwas unentschlossen.

11.00 Uhr raffen sich Sylvia, Bernd, Kathrin, Mike, Katrin und Mario auf und starten, mit Badesachen im Gebäck, in Richtung Canyon du Verdon. Am See „Lac de Ste-Croix“ in welchem der Fluss Verdon einmündet, stellen wir unsere Mopeds ab und steigen in Tretboote um. Es geht zügig in den Canyon hinein und vom Boot aus gleich ins Wasser. Einfach herrlich. Wir planschen und albern herum. Bernd springt mutig von einem Felsen ins Wasser. Hut ab! Kathrin, Mike, Katrin und Mario schaffen es, trotz der Gegenströmung, bis zum Ende der befahrbaren Strecke und kehren wieder um. Wir müssen uns dann ganz schön beeilen, denn die gemieteten 2 Stunden sind bald vorbei. Bernd drehte schon früher um, denn seinT-Shirt ist ins Wasser gefallen und hängt jetzt zum Trocknen am Motorrad. Auf dem Rückweg entdecken wir noch ein schönes Fotomotiv. Auch heute werden wieder alle Fotos vom Tage angesehen. Bernd bekommt für seinen Sprung ins Nasse sehr gute Haltungsnoten und die endlosen Lavendelfelder sind eine Augenweite.

Peter hat seinen Hänger und die Wing schon gepackt und schläft auf der Veranda einer unbewohnten Hütte.

 

22.06.2007

Vor 6.00 Uhr öffnen sich bei vier Zelten die Reißverschlüsse und allgemeine Unruhe entsteht. Für Angela, Jochen, Sylvia, Bernd, Christine, Gerri, Katrin, Mario, Doris und Peter geht der Urlaub zu Ende. Kathrin, Mike, Marion, Winni, Brigitte und Rainer haben noch eine Woche Urlaub vor sich. Doch wir hetzen nicht und starten gemütlich gegen 8.15 Uhr. Peter ist schon  7.00 Uhr losgefahren in die Schweiz, zum Sohn von Doris. Wir anderen kommen in Frankreich gut voran und haben die Regenwolke immer auf der rechten Seite, ohne dass sie ihren Inhalt verliert. In Deutschland fahren wir über die Grenze und da fängt es doch noch an zu regnen. In der Pension in Herbolzheim übernachten wir. Geduscht und hungrig sitzen wir ca. 20.00 Uhr am Tisch und wollen Abendbrot essen. Welche Freude, wir können alles lesen auf der Speisekarte. Bernd und Mario spazieren noch ein bisschen im Regen umher, doch heute gehen wir früher zur Nachtruhe über.

 

 

23.06.2007

Wir frühstücken in Ruhe und fahren bei Sonnenschein los. Unterwegs regnet es immer wieder mal und ab und zu kommt die Sonne heraus. Doch vor Nürnberg regnet es anhaltend. Auf der Brücke vor der Abfahrt Bad Berneck (A 9) dreht sich vor unserer Kolonne ein Auto und rutscht kurz vor Gerri vorüber. Nach diesem Schreck machen wir erst mal Mittag. Nach der Pause verabschieden wir uns voneinander. Sylvia und Bernd bleiben weiter auf der A 9 und wir fahren auf die A 72 Richtung Heimat. Abfahrt Treuen fahren dann Christine und Gerri von der Autobahn. Katrin und Mario verlassen diese in Chemnitz Süd und Angela und Jochen haben es auch bald geschafft.

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende, doch dieser wird mit vielen Eindrücken und schönen Erlebnissen im Gedächtnis bleiben.

z.B. Angela war mehrmals verschwunden, um Ordnung in der Kleiderkammer zu schaffen. Gerri hatte mit einem Mangeltuch (sollte ein Geschirrtuch darstellen) alle Lacher auf seiner Seite.

Mike drohte jedem mit Gewalt, wenn jemand vor 8.00 Uhr Lärm vor den Zelten macht.

Alle Navi-Geräte wurden am Abend mit der Fahrstrecke für den nächsten Tag gefüttert.

Bei einer Gesamtstrecke von ca. 5500 km haben wir herrliche Tage verbracht.