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GWST-Sachsen Norwegentour 13.07.-30.07.2006 PDF Drucken E-Mail
Reiseberichte
Geschrieben von: Schippe   

 

GWST-Sachsen Norwegentour 13.07.-30.07.2006

 

13.07.

Pünktlich um die Mittagszeit treffen wir auf dem Rasthof Köckern an der A9 ein. Wir werden schon von Winnie, Marion, Andreas, Sylvia, Bernd, Sylvia, Gerald und Christine erwartet. Nach der Begrüßung geht es sofort weiter.

In Markgrafenheide angekommen, stellen wir bei Bekannten die Wings unter und gehen erst mal in der Ostsee baden. Bei dem gemeinsamen Abendbrot in der Gaststätte werden den Reiseleitern schon wieder Löcher in den Bauch gefragt, die gefüllt werden müssen. Satt und voller Erwartungen fahren wir gegen 21,00 Uhr zur Fähre. Nachdem man alle Motorräder nach vorn gerufen hat, kann es eigentlich losgehen. Aber wir dürfen erst 22,10 Uhr auf das dritte Deck fahren. Mit 45 Minuten Verspätung setzt sich das Schiff in Bewegung. Langsam leert sich das Sonnendeck, von wo das Auslaufen beobachtet wurde.

14.07.

Pünktlich um 6,00 Uhr legen wir in Trellebourg an.

Jetzt können wir den Urlaub ja genießen.

Über den Grenzübergang nach Norwegen waren sogar Mario und ich erstaunt, denn man hatte einfach eine neue Strasse gebaut. In Moss gesellen sich noch zwei Wingerpärchen zu uns. Die Vier haben schon eine Woche in Schweden verbracht und fahren mit uns gemeinsam durch Norwegen. Nach Horten setzen wir mit der Fähre über und weiter geht es die E 18 in Richtung Kristiansand. An Stau hätte keiner gedacht, aber die Norweger scheinen alle Urlaub und Ferien zu haben. Müde, hungrig und genervt finden wir gegen 19,00 Uhr kurz vor Kragero einen Zeltplatz mit Selbstbedienung. 3 mutige müssen dann doch noch das Zelt aufbauen. Nach dem Essen sitzen wir noch gemütlich beisammen und hören den Erzählungen über den Schweden-Urlaub zu.

15.07.

Gutgelaunt geht es 10,15 Uhr am nächsten Morgen weiter. Erst zurück auf die E 18 und in Arendal biegen wir auf die B 42. Da fahren wir schon durch Landschaften, die man einfach selber gesehen haben muss. An einem malerischen See wird Mittag gegessen und etwas ausgeruht. Die Fähre bringt uns von Lauvvik nach Oanes. Auf dem Zeltplatz am Prekestolen verhandelt Andreas einen Gruppenrabatt und das Chaos beim Zeltaufbau kann losgehen. Denn wie baut man unsere Zeltstadt auf?

Wir wollen schließlich alle beieinander zelten und in der Mitte eine Mainestreet haben. Die Zelte stehen dann bald und es kann Essen gekocht werden. Eine Umstellung ist es für uns, da es nicht richtig dunkel wird. Gegen 23,30 Uhr finden dann nach und nach alle den Schlafsack.

16.07.

 

Für heute ist sportliche Aktivität angesagt. Der Wanderweg zum Aussichtsfelsen Preikestolen ist mit 6,5 km ausgeschildert. Diese Strecke müssen wir aber auch wieder zurück. Die Klettertour bewältigen wir mit viel Pausen und Fotos vom Aufstieg in ca. zwei Stunden. Am Ziel werden wir mit einer bombastischen Aussicht und unserem mitgebrachten Picknicksachen belohnt. Der Neben dem Zeltplatz ist ein „Gewässer“ und in diesem eiskalten Wasser erlauben sich die Frauen eine kleine Kneippkur.

17.07.

 

Vollgetankt fahren wir zur Anlegestelle der Fähre. Mit dieser fahren wir 2 ½ Stunden durch den Lysefjord und lassen uns alles erklären. Wir sehen auf dieser Tour den Prekestolen vom Wasser aus und beobachten Seehunde.

 

Runter von der Fähre und endlich können wir die kurvenreiche Strecke den Lysebotn hinauf zum 100 m höhergelegenen Aussichtspunkt genießen. Zwei nimmersatte Kurvenjäger fahren die Strecke noch einmal. Wir nutzen diese Zeit für eine Kaffeepause. Die Strasse über den Berg liegt ungefähr 900 m hoch und ist von kleinen Seen und einer kargen Landschaft umgeben. Wir halten an besonders schönen Fleckchen, um ein schönes Gruppenfoto als Erinnerung zu schießen.

Kurz vor dem Zeltplatz holen uns die Regentropfen ein. So verbringen wir in zwei Gruppen den Abend und sehen uns schon erste Fotos an.

18.07.

Nach dem Mittagessen starten wir zu einer kleinen Runde an den Lysefjord. Leider verfährt sich der Tourguide und so müssen wir „mehr wohl als übel“ den Umweg über eine supergeile Kurvenstrecke in malerischer Landschaft fahren. Der Ort Songesand liegt direkt am Fjord und ist entweder mit der Fähre oder über eine kurvige Bergstrasse zu erreichen.

An dieser Strasse entdecken wir zuerst einen Wasserfall, dann viele Bergseen und einen Rastplatz mit einem himmlischen Blick über den Fjord. Der Umweg wird auch auf dem Rückweg gefahren. Wir beschließen, dass wir am nächsten Tag noch einmal hierher fahren und im See baden gehen. Denn ein Pärchen hat sich heute Stavanger angesehen.

Zum Abendbrot gibt es heute ein kleines Stückchen Fleisch (30 x 20 cm) vom Grill.

19.07.

Nach dem Frühstück wird unsere Picknicktasche gefüllt und los geht es. Den Umweg (schon wieder) entlang, den Berg hinauf, Motorrad abgestellt, Badesachen angezogen und ab in den Bergsee. Gefühlte Grad: Hui, ist das kalt. Aber die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel und so sind die Wasserratten nicht zu bremsen. Wie die Zeit vergeht beim Nichtstun. Wir fahren (wie vorhersehbar) die Umleitung auch am späten Nachmittag wieder retour.

20.07.

Christine hat Geburtstag. Einige Frühaufsteher wollen Ihr den Gabentisch decken, aber sie ist noch eher aufgestanden. Die Blumen werden noch dazugestellt, zum Geschenk einpacken hat leider die Zeit nicht gereicht.

Wir brechen unsere Zeltstadt ab und fahren auf der B 13 Richtung Odda. Auf dem Weg durchfahren wir etwas mehr als 30 Tunnel. Der längste ist 5 km lang. Und wir kommen bei dem großen Wasserfall „Latefossen“ vorbei. Leider finden wir mit 8 Maschinen sowie dazugehörigen Hängern keinen Parkplatz, sonst hätten wir für Fotos kurz angehalten. Kurz vor Bergen versuchen wir für zwei Nächte Hütten zu bekommen, erfolglos fahren wir nach vier Versuchen zum größten und bekanntesten Zeltplatz „Lone“ zurück und schlagen dort unsere Zelte auf.

21.07.

Bergen ist immer wieder einen Besuch wert. Wollt Ihr den Überblick haben?

Unser Tipp! Mit der Floibahnen (Drahtseilbahn) zum 320 m hohen Aussichtspunkt. Genießt den Anblick über die ganze Stadt. Dann seid Ihr gewappnet, um euch den Fischmarkt, die idyllische Kirche, das Meeresmuseum, den Hafen, Bryggen (die ersten Hansehäuser) und ...... anzusehen.

22.07.

E 16 in Richtung Laerdal. Auf dieser Strecke durchfahren wir wieder viele Tunnel, aber die längsten sind diesmal 6,6 km, 11,4 km und 24,5 km. Der knapp 25 km lange Tunnel lässt jedes Wingerherz höher schlagen, denn die drei großen Kammern sind herrlich mit blauen und grünen Licht beleuchtet.

In Laerdal geht es weiter auf der B 53 Richtung Ovre Ardal und in diesen Ort biegen wir auf eine Nebenstrasse ab. Diese führt uns an gletscherbedeckten Bergen von 2200m und 2400 m Höhe vorbei.

Hier wird unsere erste Maut fällig. Die B 55 nach Lom ist wieder etwas mehr befahren und es wird auch Zeit, dass wir wieder sesshaft (wenn auch nur für fünf Nächte) werden. Auf dem Zeltplatz „Storoya-Camping“ werden wir von noch einem Pärchen erwartet.

23.07.

Kurven, Kurven und Kurven sind heute angesagt. 10,00 Uhr geht es los zum Geirangerfjord und zu den Trollstigen. Die Landschaft um uns herum lädt förmlich ein, Fotos zu schießen. Ehe wir alle in Position gefahren sind, vergeht schon etwas Zeit. Wir besuchen einen Aussichtspunkt in 1500 m Höhe und haben einen einwandfreien Blick zum Geirangerford. Wir haben aber auch nicht bedacht, dass alle Weltbewohner gleichzeitig in Norwegen Urlaub machen. Autos und Busse zuckeln die Strassen entlang und wir können gar nicht die schönen Kurven genießen.

Ein ganzes Stück nach der Mittagszeit finden auch wir einen Platz abseits der Strasse zum Picknicken. Unsere Rückkehr zum Zeltplatz würde erst sehr spät werden, wenn wir noch zu den Trollstiegen fahren würden. Nach unserer Rast fahren wir eine andere Strecke zurück, welche als naturschöne Reiseroute ausgezeichnet ist. Die Natur war auch super, aber leider war diese „Strasse“ nur festgefahrener Schotter. Mit total eingestaubten Motorrädern erreichen wir unsere Zeltstadt. Jetzt sind die Fahrer wieder in ihrem Element. Die Wing muss geputzt und poliert werden, sonst kriegen die Männer in der Nacht kein Auge zu.

24.07.

Für ein Pärchen steht die Heimreise bevor und sie beginnen nach dem Frühstück mit dem Zeltabbau. Peter, Bernd, Mario, Mike und Kathrin wollen heute eine Wild-Wasser-Tour machen. Sie bereiten sich seelisch und moralisch auf diese Mutprobe vor. Jutta wird in die Bedienung der Videokamera eingewiesen und so kann 12,00 Uhr das Ankleiden mit den Neoprenanzügen beginnen. Ausgestattet mit Schutz von oben bis unten, werden die mutigen Fünf zum Start ihrer wilden Fahrt im Schlauchboot kutschiert. Dort werden die Anweisungen geübt zum Schutz für sie selbst und des Bootsteueres. Bevor es los geht, fahren wir schon mal zur Brücke vor. Dort gibt es kleine Strudel und wir können (hoffentlich) schöne Fotos schießen. Endlich kommen sie herangeschwommen. Sie winken uns noch freundlich mit dem Paddel zu und dann wird es ernst. Sie steigen alle aus und kommen die Brücke hochgelaufen. Einige von den Zuschauern denken, dass sie eine Panne haben. Aber…

In der Mitte der Brücke steigt ein Guide über das Geländer und springt in den Fluss.

Alle sind sprachlos, denn wir hätten nicht gedacht, dass die Männer hinterher springen. Die Wassereroberer werden ihren Weg allein befahren müssen, denn die Fotografen erwarten ihre Ankunft am Ziel. Als wir den Platz erreichen, sind die Rafter voller Eindrücke und pitschnass auch gerade angekommen. Beim gemeinsamen Kaffee werden schon die ersten Videos angesehen.

Da wir alle ja mal Fisch essen möchten und dieser nicht von alleine in die Pfanne fällt, dürfen wir es mal mit Angeln probieren. Wir hatten sehr viel Spaß dabei.

Unser Erfolg: Fritz hat durch die Anfänger Mario und Katrin wieder mal 3 Blinker verloren und Mario hat sich Eisbein geholt.

Hungrig kehren wir zur Zeltstadt zurück und beschließen, essen zu gehen.

Wir wollen etwas typisches Norwegisches essen. Elch! Aber den gibt es leider zu dieser Jahreszeit nicht, aber Rentier. Wir fahren nach Lom. Die Gaststätten funktionieren etwas anders, als wir es gewohnt sind. An der Theke bestellt man sich das gewünschte Essen, nimmt sein Getränk, bezahlt und sucht sich einen freien Tisch. Ein schöner Platz ist auch bald gefunden und nach und nach setzen sich alle Winger. Einige springen schon wieder mit dem Fotoapparat herum, als auch schon die ersten Speisen gebracht werden. Sehr lecker und ganz zart ist das Fleisch. Geschmeckt hat es jeden.

25.07.

Heute starten wir noch einmal zu den Trollstiegen. Auf schneller Fahrt geht es den Geirangerfjord auf der einen Seite hinunter und drüben wieder hinauf. Bevor es die Trollstiegen hinab geht kommt noch ein Aussichtspunkt. Bei unserem ersten Urlaub 2003 hatten wir leider Nebel auf dieser Strecke. Und heute: Statt die Kurven genießen zu können, tuckern wir mit in der Touristenkolonne. Es ist schon gigantisch wie die Strasse in den Felsen eingebetet liegt. Schmal, enge Kurven und doch fahren dort auch Reisebusse mit Hänger entlang. Im Tal warten wir eine Weile und fahren dann die Strecke wieder hoch. Da haben wir etwas mehr Glück und können die Kurven etwas schneller fahren.

Wir suchen uns eine Ecke zum picknicken.

An der Fähre gibt es ein Problem. Stau. Ein Einweiser lässt uns zur Anlegestelle herunter fahren, aber man lässt uns nicht auf die Fähre hinauf fahren. Um Streit zu vermeiden, suchen wir eine neue Route. Diese ist auch für den Guide neu. Doch wir sparen 21 Kronen Fährkosten und sehen den Geirangerfjord an der Einmündung. Durch den Fjord würde 250 Kronen kosten und wir müssten noch eine Stunde bis zur Abfahrt warten. Also wollen wir weiter auf der Strasse bleiben. Wir bereuen es nicht, weitergefahren zu sein, denn die Gegend ist traumhaft.

26.07.

Schon gegen 8,00 Uhr öffnen sich die unsere Reisverschlüsse an den Zelten und die Frühaufsteher (sowie die Langschläfer) sind munter. Kurz vorm Mittag brechen wir zu einer kleinen Runde nach Glitterheim auf. Dieses liegt an einen Gletscher, eingebetet von Bergen mit den stattlichen Höhen von 2470 Meter und 2364 Meter. Die erste Strasse die von der B 51 dorthin führt ist die totale Schotterpiste und wir wollen uns die nächste ansehen. Als dann wieder ein Hinweisschild kommt, sieht die Strasse dem ersten Abzweig sehr ähnlich. Bernd, Mike, Kathrin, Gerri, Christine und Andreas wollen diese auch nicht fahren, weil die Motorräder frisch geputzt sind. Mario und Katrin sind bis hierhin gekommen und wollen es probieren. Die erste Maut ist bezahlt und wir fahren los. Über Stock und Stein geht es die festgefahrene „Strasse“ entlang bis zum Schlagbaum. Die Mautstelle ist auf der anderen Seite und so löse ich die Kette und liess Mario durchfahren. Die Landschaft wird immer kahler und die Strasse nicht besser. Als ein Zaun die Durchfahrt versperrt, drehen wir lieber um. Über eine andere Mautstrasse kommen wir bei einem Hotel vorbei und erreichen wieder die B 51 zurück nach Lom. Da wir aber noch nicht zurück wollen, fahren wir auf die B 55 in Richtung Lustrahfjorden. Etwas abseits entdecke ich einen schönen Wasserfall und Mario fährt spontan in diese Richtung. Wir klettern erst neben dem Wasserfall hinunter und holen uns nasse Füße. Die Nebenstrasse müssten wir schon wieder Maut bezahlen und so macht Mario den Vorschlag, den Weg am See zu Fuß zu gehen. Mit Badesachen bewaffnet geht es los. Die Schuhe werden langsam trocken, aber die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. Mario geht mal kurz in die Fluten, mir ist das Wasser dann doch zu kalt. Zum Essen aus der Dose sind wir dann wieder auf dem Platz.

27.07.

Pünktlich 9,00 Uhr starten wir, um der Heimat etwas näher zu rücken. Fritz, Jutta und Susi bleiben noch in Norwegen. Sie fahren zum Goldwing-Treffen nach Ulvik.

Wir bleiben auf der B 51 bis Gol und biegen dann auf die B 7 in Richtung Geilo.

Kurz nach Gol haben wir leider kein Glück mit freien Hütten, aber ein paar Meter weiter sehen wir Hinweisschilder für „ledige“ Hütten. Sofort werden 4 Hütten in Beschlag genommen. Wir richten uns häuslich ein und fahren 14,00 Uhr in den Naturpark „Langedrag“. Dort sehen wir freilaufende Hasen, Ziegen, Yak, Geloway, Hühner, Ponys, Pferde, Mufflon, Wildschweine und Highlander zum streicheln. Die etwas gefährlicheren Tiere wie Polarfuchs, Luchs, Wölfe und Rentier waren hinter Gitter. Aber der Pfleger ist zu Wölfen hinter das Gitter gestiegen und hat mit den Wölfen gespielt und dann Futter gegeben. Mario versucht mir die ganze Zeit einzureden, dass er ein freilaufendes Rentier gesehen hat. Ich lasse mir doch keinen Bären aufbinden! Wir sind mit der Besucherrunde fast fertig, da sehe ich doch... ein Rentier. Das geht bei den Gästen des Parks vorbei und bleibt mal dort und mal dort stehen. Ich habe mir den Bären vom Rücken genommen und mich neben dem Tier fotografieren lassen. Nachdem wir den freilebenden Wölfen beim Essen zugesehen haben, sind wir wieder auf den Zeltplatz gefahren.

28.07.

Heute fahren wir wieder in Zweiergruppen. Andreas, Gerri und Winni schlagen sich in Richtung Schweden durch, denn sie wollen die Schwester von Andreas besuchen. Mike, Bernd, Peter und Mario war es aber zu ungewiss mit der Zeltaufbauerei und so bleiben wir in Norwegen und sehen uns noch die größte Stabkirche in diesem Land an. 9,00 Uhr fahren die ersten drei los. Wir drei Pärchen fahren an dem Tiergehege vorbei weiter in Richtung Kongsberg. Mario hatte zwar eine kleine Strasse heraus gesucht, doch diese haben wir schon vor drei Jahren nicht gefunden und dieses Jahr sollten wir auch kein Glück haben. Somit hatten wir auf der B 40 mit mehr Autos zu rechnen, aber wir kamen gut voran. In Kongsberg biegen wir ab auf die E 134 und von dieser Strasse können wir schon die Kirche sehen. Diese Pause nutzen wir auch gleich zum Essen.

Zurück nach Kongsberg auf die B 40 in Richtung Larvik und dann weiter in Richtung Horten, damit wir mit der Fähre hinüberfahren können. Diesmal fahren wir über den alten Grenzübergang. Wir wechseln alles in Schwedische Kronen und fahren weiter. Gleich nach der Grenze halten wir diesmal bei dem ersten Zeltplatz und fragen nach Hütten. Wir nehmen jeder eine Hütte. Wir richten uns häuslich ein und gehen bei der Rezeption essen. Dort können wir auch gleich das Frühstück für den nächsten Tag bestellen. Beim Sonnenuntergang sitzen wir hausen und schwärmen vom Urlaub.

 

29.07.

Frühstück gibt es erst halb Neun und so räumen wir schon unsere Hänger ein und können nach dem Essen gleich losfahren. Mike hat in Varberg ein Stückchen Wiese am Hafen gefunden und breitet dort seine Picknickdecke aus. Bernd gefällt es dort auch. Mario und Peter wollen aber nicht so auf dem „Präsentierteller“ sitzen und fahren zu einer Raststätte an der Autobahn weiter. Dort haben wir einen Tisch für uns alleine und eine himmlische Ruhe. Auf der Autobahn in Richtung Trelleborg kommen wir gut voran. Die Einfahrt zur Fähre finden wir auch schnell, aber wir wollen erst noch baden gehen. Auf den ausgeschilderten Parkplatz stellen Peter und Mario ihre Wings ab und wir gehen zum Ostseestrand. Erfrischt kann es weiter zur Gaststätte gehen. Vor drei Jahren saßen wir schon einmal dort und wir waren mit dem Essen zufrieden. Wir haben einen Platz gefunden, Getränke und Essen bestellt. Da hören wir Wings. Mike und Bernd kommen gefahren und parken genau neben der Gaststätte. Nach dem Essen fahren wir zur Fähre. Dort warten schon Andreas, Winni und Gerri stolze 15 Minuten. Die Neuigkeiten vom letzten Tag werden ausgetauscht und Bilder herumgezeigt. Einige gehen vor zur Hafeneinfahrt und wollen die Fähren beim Näherkommen beobachten. Aber leider werden wir dort weggeschickt. Endlich geht es los und wir dürfen auf die Fähre fahren. Dort werden alle Maschinen werden festgezurrt. Wir belegen erst mal die Kabinen und treffen uns auf dem Sonnendeck, um das Auslaufen der Fähre zu beobachten. Die noch munter sind, treffen sich in der Kantine und sehen sich den Boxkampf an. Doch die meisten gehen duschen und dann ab in die Koje. Nach einem tiefen Schlaf weckt uns die Durchsage um 5,30 Uhr, dass wir in einer Stunde in Rostock anlegen. Wer möchte, kann etwas essen oder auch nur einen Kaffee trinken, denn wir wollen bei MC Donald Frühstücken. Beim Rasthof Köckern heißt es Abschied nehmen, denn von dort fährt jeder eine andere Autobahn nach Hause. Drei Motorräder fahren weiter auf der A9 und wir drei Wings biegen ab auf die A 14. So schnell verging der Urlaub, doch wir sind alle gesund und voller Eindrücke nach fast 5600 km wieder daheim und freuen uns auf die nächste Ausfahrt.